Buchkritik: Axel Springer – Die Biografie
Nun, wie der Titel es schon sagt, geht es in meiner heutigen Buchkritik um die Biografie von Axel Springer. Genau genommen geht es um eine Biografie, denn es gibt heutzutage mehrere auf dem Markt. Ich denke zum Inhalt muß ich gar nicht viel schreiben, er ergibt sich bei einer Biografie (fast) von selbst.
Eigentlich als Geschenk für meinen Opa gedacht, der das Buch dann leider schon hatte, kam ich in den Genuß dieses Buch zu lesen. Anfangs war ich etwas erschrocken. Nicht wegen der Dicke des Buches, ich lese auch gerne "dicke" Bücher. Beim ersten aufschlagen bemerkte ich dann jedoch direkt die relativ kleine Schrift und dachte mir, ok, über 700 Seiten und dann noch zu klein geschrieben...
Mein Fazit fällt aber dennoch positiv aus. Ein wie ich finde sehr gut geschriebenes Buch, das allerdings Interesse an Geschichte und Politik voraussetzt. Für mich, Jahrgang 1981, waren viele Beschreibungen aus den Kriegs- und Nachkriegsjahren teils kaum vorstellbar, teils erschreckend und doch faszinierend, da ich mich letztlich für Politik und Geschichte interessiere. Wer Klatsch und Tratsch erwartet, sollte sich besser eine der anderen Biografien kaufen.
Auch wenn ich einige Ansätze bzw. Schlussfolgerungen nicht ganz nachvollziehen kann (das mag unter anderem vielleicht an meinem Alter liegen) hat mir das Buch einen guten Überblick über das Leben und Handeln des Axel Springer gegeben. Und das sollte doch der Sinn einer Biografie sein, oder?
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