KoMaBlog.de Aus Koblenz. Von Mario. Mein Blog.

29Nov/090

Update: Poker im Pinup Koblenz

Das es auch Vorteile haben kann bei einer Anmeldung beim Pokern seine E-Mail Adresse anzugeben, zeigte sich gestern beim Blick in meine E-Mails. Hier die E-Mail:

Lieber poker Freunde,
auf Grund der großen Nachfrage werden wir ab sofort das pinup Poker Night Turnier Montags und Dienstags durchführen, um die Wartezeiten zu verkürzen und Euch den Abend angenehmer zu gestalten.
Ab sofort, dürfen pro Woche 4 Tische gespielt werden. An welchem Tag Ihr diese spielt, ist Euch überlassen.
Los geht es schon am  kommenden Montag, den 30.11.2009 um 18.00 Uhr.
Bei weiteren Fragen stehen wir Euch jederzeit zur Verfügung.
Wir wünschen Euch weiterhin gut Blatt und viel Spaß.
Euer pinup Poker Night Team
Man hat sich also die Kritik der Spieler zu Herzen genommen. Sehr schön! Bleibt nur abzuwarten ob sich die langen Wartezeiten damit erledigen. Ich befürchte: Nein. Ist es doch vielleicht eher so, das viele nun beide Abende zum spielen kommen. Montags zwei Tische spielen und Dienstags die anderen beiden.
Ein wenig kann man so sicher die Wartezeiten verkürzen. Sinnvoller wäre aber wohl die Erhöhung der Tische vor Ort gewesen. Da dies aber natürlich mehr Personal bindet bzw. erfordert und zusätzlicher Platz erforderlich ist, kann ich es durchaus verstehen, das man diese Maßnahme (noch?) nicht in Betracht zieht.
Ich lasse mich überraschen und werde wahrscheinlich den ersten Montagstermin nutzen. Einmal wei ich Dienstag nicht kann, andererseits weil ich die Hoffnung habe das sich die neue Regelung bis morgen noch nicht so rumgesprochen hat. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem laufenden!
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28Nov/091

Bilder Silbermond Konzert Koblenz

Ich hatte ja schon über das Konzert von Silbermond gebloggt, hier kommen ein paar Bilder vom Konzert in der Sporthalle Oberwerth am 24.11.2009. Teilweise ist die Qualität nicht ganz so gut wie erhofft. Die Digitalkamera mag keine Bewegungen ;-)

 

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25Nov/093

Konzertbericht Silbermond Koblenz

Wie via Twitter gestern angekündigt und am Abend auch mehrmals mit Bildern getwittert, besuchte ich mit meiner Frau das Silbermond-Konzert in der Sporthalle Oberwerth in Koblenz.

Konzertbeginn war 20 Uhr, Einlaß ab 18:30 Uhr. Wir entschieden uns das es reicht wenn wir gegen 19:15 Uhr vor Ort sind. In der Halle angekommen versorgten wir uns zunächst mit Getränken ehe wir geegen 19:45 Uhr den Innenraum betraten. Mit Blickrichtung zur Bühne orientierten wir uns halblinks und standen nicht allzuweit von der Bühne entfernt.

Kurz nach 20 Uhr betrat Drummer Andreas von Silbermond kurz die Bühne um die Vorgruppe anzukündigen. Er erklärte das Silbermond in jeder Stadt einer anderen Nachwuchsband mit regionalem Bezug die Chance geben, sich zu präsentieren. Gestern war dies die Band "Erin". Mir und meiner Frau völlig unbekannt, hatten die vier Jungs doch einige Fans im Publikum. Wir ließen uns also überraschen. Und waren tatsächlich überrascht. Tolle Musik, tolle Stimme, toller Support für Silbermond. So würde ich den fünf Titel dauernden Auftritt kurz umschreiben.

Nachdem Erin die Bühne verließen wurde diese umgebaut. Vor den schon hängenden Vorhang wurde ein weiterer heruntergelassen. Nach kurzer Zeit sah man an den Bewegungen das der hintere Vorhang nun weggenommen wurde. Trotzdem dauerte es noch einige Minuten bis Silbermond das Konzert begannen.

Der weiße Vorhang wurde durch Beamer bestrahlt, so das man zunächst nur ein Farbspiel, später dann ein Video erkennen konnte. Sängerin Stefanie war zu hören, von der Band aber noch nichts zu sehen. Bis sich nach kurzer Zeit der weiße Vorhang hob und zunächst eine dunkle Bühne zu sehen war. Diese verwandelte sich dann aber innerhalb von Sekunden. Von den Decken hingen "Lichtsäcke", vergleichbar mit den Lampen die es bei Ikea gibt (mir fällt grade leider keine passendere Beschreibung ein). Diese wechselten die Farbe und vermittelten eine angenehme Atmosphäre. Es gab diverse "Lichtwände" die das Farbspiel von hinten begleiteten. Außerdem wurden Bilder an die Rückwand der Bühne projeziert. Je nach Song passende Textpassagen, teilweilse schwarz-weiße Livebilder. Da ich ein Mann bin solls das aber auch schon zur Deko gewesen sein ;-)

Meine Frau und ich sind beide keine großen Silbermond-Fans. Man kennt die Titel die eben oft im Radio laufen, das wars dann auch. Also hatte ich eher das Bild einer soften, deutschsingenden Band die vor allem weibliche Teenies und junge Frauen anzieht.

Das meine Ansicht der Silbermond-Fans falsch war, zeigte sich bereits nachdem wir die Halle betreten hatten. Bunt gemischtes Publikum. Zwar durchaus mehr Frauen als Männer anwesend, aber dennoch sehr gemischt.

Mein zweiter Irrtum war wohl der schwerwiegendere, nämlich zur Musik selber. Wer den Eindruck hat, Silbermond wäre eine Gruppe die eher ruhige Titel spielt und ansonsten nicht wirklich aus dem Quark kommt, sollte sich unbedingt so ein Konzert ansehen. Phasenweise hatte es mehr von einem Rockkonzert als von gutem deutschem Pop.

Besonders hervorheben möchte ich aber wie Kontaktfreudig die Gruppe war. Während eines Gitarrensolos erklommen Sängerin Stefanie und Drummer Andreas kurzerhand die Zuschauertribüne an der Seite und grüßten nach Ende des Solos von dort. Ingesamt spielte die Gruppe an dieser Stelle, also auf der Treppe der Tribüne, mitten zwischen den Leuten, drei Titel. Zum zweiten Titel waren Johannes und Thomas auch dorthin geeilt.

Wie viele andere dachten wir dann eigentlich es gibt eine kurze Pause damit die vier zurück zur Bühne kommen. Wieder falsch gedacht. Die Vier machten sich kurzerhand auf den Weg mitten durch die Menge zur Bühne. Stars zum anfassen quasi.

Ein weiterer Beleg der Kontaktfreude war die Aufforderung, wer tanzen könne und wolle solle doch bitte auf die Bühne kommen um beim nächsten Lied den Männern in der Band zu zeigen wir man richtig tanzt. Kurzerhand standen rund zehn Fans auf der Bühne und tanzten mit Sängerin Stefanie während des nächsten Titels. Dies nur als Beispiel für einen unverkrampften Umgang mit den eigenen Fans.

Nach fast zwei Stunden Konzert sollte der "offiziell" letzte Titel folgen. Interessant zu sehen das tatsächlich einige Besucher schon den Weg zum Ausgang suchten. Meine Frau und ich erwarteten aber eine Zugabe, also blieben wir natürlich stehen.

Die Zugabe ließ nicht lange auf sich warten und sollte wiederum eine weitere Überraschung sein. Mit zwei Trommeln und den Drums wurde eine Trommeleinlage gebracht die wie alles an diesem Abend begeisterte. Danach folgten noch eine Songs (wie die aktuelle Single "Krieger des Lichts") bis sich die Band letztlich wirklich verabschiedete.

Ein toller Abend war zu Ende den sich meine Frau und ich so vorher nicht vorgestellt hatten. Wer Silbermond noch nicht live gesehen hat sollte es sich beim nächsten Mal wirklich überlegen. Selbst wenn man kein eingefleischter Fan ist kann man einen ganz tollen Abend mit toller Band, toller Musik und tollem Publikum erleben!

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22Nov/091

Dat Cowelenzer Schängelche

Et es bekannt doch iwweral
Et waiß och jedes Kend,
Dat närjens en der ganze Welt
Die Schängelcher mer fend,
Als hei bei ons am Deutsche Eck,
Wo seit uralter Zeit
Dat Kowelenzer Schängelche
Am allerbest' gedeiht.
Et es vur kainem bang
On singt sei Lewe lang:

Refrain:
E lustich Kowelenzer Schängelche ich sein,
Gedaaft met Rhein- on Musselwasser on met Wein,
Gesond an Herz, an Lewer on der Lung,
On sein och meiner Modder ihrer allerbeste Jung!

On wenn em och dä kalte Wend
Als dorch dat Bexje bläst,
Et niemals dä Humor verleert,
Dä Kopp nie hänge lässt.
Et singt on pfeift, es kreuzfidel,
On hept grad wie en Spatz,
On wer met imm kei Spaß verstieht,
Dat es en Bullewatz.
Wo Zitz on Zores hei,
Do es et stets dobei.

Refrain

Dat Kowelenzer Schängelche
Lässt nie im Lewe noh,
On wenn et mohl en Schängel es,
Sein annere widder doh.
Su lang ons Mädcher Engelcher,
Dat es die Quintessenz,
Do get et och noch Schängelcher
En onser Residenz.
Dromm holl sich jeder schnell
An ons hei dat Modell.

Refrain

Text: Josef Cornelius - Vertonung: Karl Kraehmer

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18Nov/092

Pokerabend(e) im Pinup Koblenz

Nachdem ich über unseren ersten Besuch im Pinup Koblenz ja schon (ausführlich) gebloggt hatte, an dieser Stelle ein kleiner Bericht vom gestrigen Pokerabend.

Wie der Homepage des Pinup zu entnehmen ist, findet derzeit ein fortlaufendes Turnier statt, dessen Finale am 30. Januar 2010 ausgetragen wird. Jeden Dienstag ab 18 Uhr kann man sich für dieses qualifizieren. Man muß "nur" an einem der drei Tische, die man an einem Abend spielen darf, erster oder zweiter werden.

Warum man nur drei Tische am Abend spielen darf? Weil es ein Freeroll Turnier ist, es kostet also keinen Buy-In. Das ist dann wohl auch ein bisschen das Problem des ganzen. Einmal das es sehr voll war und zum zweiten, um es vorsichtig auszudrücken, Spieler angezogen werden bzw. wurden, die bei einem Turnier mit Buy-In sicher nicht erschienen wären.

Zum ersten Problem, der Masse an Spielern. Es waren gestern sechs Tische im Eventraum aufgebaut. Wartezeit für meinen ersten Tisch war geschätzt eine Stunde, für den zweiten Tisch geschätzte zwei Stunden. Spass sieht dann doch irgendwie anders aus.

Zum zweiten, dem Spielerproblem. An meinem zweiten Tisch schien sich die Jugend aus dem nahen "Problemviertel" Lützel versammelt zu haben. Nichts gegen den Stadtteil und seine Bewohner im allgemeinen, trotzdem muss man sagen das Vorurteile doch häufig bestätigt werden.

Jedenfalls waren die Worte "Alter", "Pisser", "Checker" und "Spasst" die häufigsten die ich am zweiten Tisch hörte. Das der Dealer den Tisch nicht wirklich unter Kontrolle hatte kam noch erschwerend hinzu. Schade.

Prinzipiell sicher eine gute Idee ein solches Turnier. Allerdings sollte an der Umsetzung dringend gearbeitet werden! Es sollten weitere Tische organisiert werden. Die Dealer sollten, wie sonst auch üblich, dafür sorgen das außer den Spielern niemand mit am Tisch sitzt. Teilweise hatte man das Gefühl das hinter einem 20 Leute stehen, um das Geschehen zu beobachten.

Wenn der nächste Dienstag ähnlich verläuft, besonders was die Wartezeiten angeht, werde ich wohl auf den kostenlosen Poker"Spaß" verzichten.

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15Nov/090

Erster Besuch im Pinup Koblenz

Das Pinup Koblenz hat am 24.10.2009 eröffnet und wurde, so war der Eindruck, in kürzester Zeit ins "Industriegebiet" Metternicher Feld gebaut.

Das Pinup verfügt über einen großen Parkplatz so das man den Eingang recht schnell erreicht. Betritt man das Pinup fühlt man sich zunächst sehr klein, weil man in einem Riesenraum steht, zur rechten die Bowling-Bahnen, zur linken die Raucher-Lounge und gradeaus der "Check-In". Wie wir gestern gelernt haben, sollte man diesen zuerst ansteuern um sich seine Karte, auf der spätere Speisen, Getränke und Aktivitäten gespeichert werden, zu holen.

Hat man seine Karte kann es also losgehen. Wir hatten vor zunächst zu essen, also ging es an den nächstbesten freien Tisch. Einige Tische sind entlang der Bowling-Bahnen gelegen, andere auf einer Galerie und es gibt auch Tische im hinteren Bereich. Wir zogen einen Tisch im vorderen Bereich vor um uns ein Bild der Bowling-Bahnen zu machen.

Wir bestellten zunächst Getränke und später Essen. Die Frauen bestellten Pina Colada da es im Pinup Happy Hours gibt, während der jeder Cocktail nur 4,90 € kostet. Leider wurde nur ein Teil unseres Essens geliefert, da die Bedienung die Ofenkartoffel meiner Frau bei der Bestellung vergessen hatte. Kann passieren, besonders wenn davon auszugehen ist, das das Team dort recht neu zusammengestellt ist und evtl. noch nicht viel Erfahrung in der Gastrononie hat.

Das Essen war jedoch sehr lecker und ist auch preislich in Ordnung. Da wir zum Billiard spielen dort waren ging es also wieder zum Check-In um uns die Kugeln zu holen. Wenn ich richtig gezählt habe gibt es acht Billiardtische im hinteren Bereich des Pinup. Nachdem wir unsere Kugeln bekommen hatten waren alle Tische belegt. Ebenfalls im hinteren Bereich des Pinup sind drei Dart-Automaten.

Gegen 21 Uhr begann im Pinup das Disco-Bowling. Die Musik wurde lauter und die passenden Videos werden durch Beamer an die Wände "geworfen".  Wir waren uns schnell einig, das man selbst als Besucher der nicht bowlt, durchaus Spass am gesamten Konzept haben kann.

Am Ende haben wir fast zwei Stunden Billiard gespielt und dafür 12 € bezahlt. Ähnlich wie beim Bowling wird auch Billiard nach Zeit berechnet und über die aufladbaren Karten abgerechnet. Am Ende des Besuches geht es dann zum Check-Out, dort erhält man dann sein Guthaben auf der Karte wieder ausgezahlt.

Fazit: Ein rundum gelungenes Konzept, tolle Location und für jeden was dabei. Interessant auch die Möglichkeiten rund ums bowlen, also den eigentlichen Sinn einer Bowling-Bahn. Wir sind uns ganz sicher das das Bowling Center an der B 9 sehr starke Konkurrenz bekommen hat.

Einziger Minuspunkt: Das System mit den aufladbaren Karten. An sich ist die Idee wirklich gut. Allerdings weiss man wohl beim ersten Besuch noch nicht wirklich wie viel Geld man einzahlen sollte. So kommt man schnell in die Situation das die Bedienung bei einer Bestellung sagen muss "es ist kein Guthaben mehr auf der Karte". Weitere Einzahlungen werden also fällig. Eventuell kann man an diesem System noch feilen, der Rest hat uns wirklich überzeugt. Wir werden wieder kommen.

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8Nov/093

Neverending Story: Küche Teil 2 (Küchen Lauth)

Wie schon zweimal hier im Blog geschrieben, hatten/haben wir große Probleme mit unserem Küchenstudio, in dem wir unsere neue Küche kauften. Nachdem der Rheinzeitung eine große Werbung von Küchen Lauth beilag, dachte ich mir, ich bringe den Blog mal auf den aktuellen Stand.

Aktueller Stand ist: Auf erneute Nachfrage vor einigen Tagen heißt es, die Lieferung des nachbestellten Hängeschranks und der Wandabschlußleisten erfolge zwischen dem 20. und 25. November. Was dann bedeuten würde, man hätte über 5 (fünf!) Monate gebraucht unsere Küche komplett zu liefern.

Am traurigsten aus unserer Sicht ist jedoch wieder mal der so angepriesene, aber bei Lauth Küchen scheinbar nicht existente Kundenservice. Es ist aber auch wirklich viel verlangt, den Kunden selbstständig zu informieren, wann die fehlenden Teile geliefert werden.

Traurig, mehr kann man nach fast fünf Monaten nicht mehr dazu sagen. Warten wir mal ab wann unsere Küche wirklich komplett ist...

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27Okt/092

Neverending Story: Küche (Küchen Lauth)

Wie im Blog schon beschrieben hatten wir diverse "Probleme" mit dem Küchenstudio unserer Wahl, Lauth Küchen in Mülheim-Kärlich.

Nachdem unsere Küche ja irgendwann geliefert und aufgebaut wurde, stellten wir fest, dass die Lieferung nicht komplett war (die Wandabschlussleisten fehlten und waren in der falschen Farbe bestellt) und das ein Hängeschrank nicht in die Ecke passte weil der Mitarbeiter des Studios der zum ausmessen vorbeikam sich vermessen hatte.

Heisst für uns also: Warten bis der eine Schrank und die Abschlußleisten gekommen sind. Dadurch das diese Teile natürlich neu produziert werden müssen dürfen wir schon wieder warten.

Übrigens hat es die Geschäftsführung bis heute nicht geschafft auf unser Beschwerdeschreiben zu reagieren. Kundenservice wird eben überall anders verstanden.

Schade für andere Kunden von Lauth Küchen die "Lieferverzögerungen" hatten: Nachdem unsere Küche stand hat man bei Lauth schlichtweg vergessen das wir noch einen Übergangsblock bei uns stehen haben. Der stand tatsächlich 8 Tage nach Aufbau unserer Küche noch bei "uns rum". Irgendwann rief jemand an und meinte "den haben wir ja ganz vergessen, brauchen ihn aber dringend".

Was sind wir froh das 90 % unserer Küche da sind ;-)

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11Okt/093

Schatz, unsere Küche kommt (endlich)! (Küchen Lauth)

So ein Küchenkauf ist (für Frauen) etwas echt spannendes. Man muss soviele Sachen aussuchen, kann aus gefühlten 3000 Griffen und Farben und Oberflächen auswählen und wird dabei noch von kompetenten Beratern angeleitet. Ich als Mann möchte nicht 3 Stunden da sitzen um mir eine Küche aufmalen zu lassen, die ich vorher in 5 Minuten selbst ausgemessen hatte. Aber das ist hier auch nicht das Thema.

Thema ist der Küchenkauf meiner mir frisch angetrauten Ehefrau und mir. Nach der Hochzeit Ende Mai wollten wir also endlich eine Küche kaufen. Nach mehreren Besuchen in diversen Küchenstudios landeten wir zum Schluß bei Lauth Küchen in Mülheim-Kärlich bei Koblenz. An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass ich im folgenden nur tatsächlich passierte Gegebenheiten schildere und nicht versuche das Küchenstudio in ein schlechtes Licht zu rücken!

Mitte Juni waren wir also im besagten Küchenstudio und nach eingehender Beratung (die wirklich gut war) entschieden wir uns für eine Küche der Fa. Nolte Küchen zu einem Gesamtpreis von 4,400 €.  Liefertermin sollte KW 35/36 sein (Ende August/Anfang September). Ab Unterschrift des Kaufvertrages nahm das Unheil seinen Lauf.

Als in KW 36 kein Anruf des Küchenstudios erfolgte um einen Liefertermin zu vereinbaren, wurden wir langsam skeptisch und riefen also selbst dort an. Mehrfach wurde uns versichert das an sich alles Ok sei, die Küche aber wohl aufgrund von Lieferschwierigkeiten (Version A) und/oder Problemen bei der Herstellung unserer Front (Version B) erst später eintreffen würde.  Dieses "später" wurde zunächst gar nicht datiert, später hiess es dann ca. 6 Wochen später als geplant.

Über "Kontakte" kamen wir an eine Nummer beim Hersteller Nolte um uns dann selbst ein Bild der Probleme zu machen. Dabei erfuhren wir das es keinerlei Probleme gebe, lediglich unser Auftrag sei ja erst Ende Juli eingegangen. Da waren wir erstmal baff. Unser Auftrag ist tatsächlich erst 6 Wochen nach Unterschrift an den Küchenbauer weitergegeben worden. Wir mussten uns in der Zeit diverse Geschichten und offensichtliche Ausflüchte (Lügen?) anhören warum die Küche bloss verspätet kommt.

In den folgenden Wochen hat man es immer wieder geschafft uns Geschichten aufzutischen, Rückrufe nicht zu erledigen, Abmachungen nicht einzuhalten oder uns schlicht und einfach zu ignorieren.

Um es kurz zu machen: Unserer Küche steht seit 6 Tagen (fast) fertig aufgebaut. Rund um die Küche gibt es immernoch Probleme und Merkwürdigkeiten, die uns zu dem Schluss kommen lassen, dass man es mit dem Kundenservice im Küchenstudio Lauth nicht so ernst nimmt.

Besonders geärgert hat uns, neben all den genannten Problemen, das die Geschäftsführung bis heute nicht auf ein von uns verfasstes Schreiben geantwortet hat, in dem wir die Probleme geschildert haben.

Was bleibt ist das Gefühl als Kunde (mal wieder) nicht ernst genommen worden zu sein. Empfehlen können wir mittlerweile ein anderes Küchenstudio, unser gewähltes hat uns zum letzten Mal gesehen!

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