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24Jan/110

Review: Uncharted – Drakes Schicksal (PS3)

Wie ich ja vor einigen Wochen hier im Blog berichtet habe, wurde mir die Wii zu langweilig und ich habe sie versteigert, um mir eine PS3 zu ersteigern. Nachdem ich mich dann via Ebay und dem ein oder anderen Elektrofachmarkt mit einigen Spielen versorgt habe, ging es also ans "zocken". Ich war früher nie so der Playstation Junkie. Hatte zwar sowohl die PS1 als auch die PS2, aber jeweils nur kurz. Die PS3 ist mir jedoch binnen kurzer Zeit ans Herz gewachsen :-) . Der erste Teil von Uncharted war nun zwar nicht das erste Spiel das ich komplett durchgespielt habe (es war das zweite :-) ), jedoch das erste mit dem ich mich sehr lange beschäftigt habe. Daher habe ich mich entschlossen, auch wenn es kein aktueller Titel mehr ist, ein bisschen über meine Eindrücke zu schreiben.

In Uncharted spielt man Nathan Drake, einen Schatzsucher. Ich möchte jetzt hier eigentlich nicht die ganze Story des Spiels erklären oder erzählen. Mir geht es mehr darum, einige Eindrücke zu schildern. Grundsätzlich finde ich sowohl die Steuerung als auch die Grafik sehr gut. Man ist mit Drake sowohl im Dschungel als auch dunklen Kellern unterwegs. Atmosphärisch wurde alles bis ins kleinste Detail super dargestellt. Wer also einen hohen Anspruch in dieser Richtung stellt, wird nicht enttäuscht werden.

Ich finde, die komplette Geschichte wird super erzählt. Es gibt immer wieder Sequenzen, in denen kleine Videos Dinge erklären, Geschichten vermitteln oder weiteres Wissen für das Spiel weiter geben. Daher sollte man (wenigstens beim ersten durchspielen) diese Videos nicht wegdrücken. Es gibt neben der eigentlichen Story die zu spielen ist auch einige Herausforderungen was die Trophäen angeht. So sind insgesamt 60+1 Schätze versteckt, mal mehr mal weniger gut. Außerdem gibt es jede Menge "Aufgaben" abzuarbeiten, wenn man alle Trophäen einsacken möchte. Als ich das Spiel auf Schwierigkeit Normal durch hatte, erschien im PSN 38 %. Da dachte ich mir so, wenn ich schon so ein tolles Spiel habe möchte ich es auch mit 100 % zu Ende bringen.

Also war der Weg klar, Platin sollte es sein. Wer bei Uncharted Platin erreichen möchte, muss es mindestens zwei mal durchspielen. Einmal auf Schwer und dann danach auf Extrem Schwer. Diese Schwierigkeit wird erst nach Schwer freigeschaltet. Und beides wird seinem Namen gerecht. Ehrlich gesagt war ich kurz davor, meine Jagd auf Platin zu beenden. Es gibt ein paar Stellen im Spiel die auf Extrem Schwer einfach keinen Spaß mehr machen, weil die Gegner einfach zu viele sind, man zu oft stirbt oder man manchmal den Glauben verliert, es noch zu schaffen. Und dann gibt es eben diese Momente wo man solche Situationen gemeistert hat und man voller Stolz weiter macht.

Am Ende habe ich Platin erreicht. Und muss sagen das mir das Spiel wahnsinnig viel Spass gemacht hat. Sowohl was Bewegungen angeht (klettern, springen etc.) als auch die Szenen in denen man auf Gegner trifft sind sehr gut gemacht. Einzig die Rätsel die zu lösen sind schienen mir etwas zu einfach. So würde ich das Spiel uneingeschränkt empfehlen. Wer allerdings mehr Interesse am klettern, springen und laufen hat und weniger schießen möchte sollte sich dieses Spiel nicht antun. Denn phasenweise lauern dermaßen viele Gegner das man durchaus viel schießen muß.

Fazit: tolles Spiel, tolle Grafik, schwierige Platin-Trophäe, absolute Empfehlung!

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