Quantensprung Mähroboter

Einen Quantensprung stellt die Weiterentwicklung vom Rasenmäher zum Rasenroboter dar. So bedeutet der Mähroboter eine ungeheure Arbeitserleichterung, arbeitet deutlich leiser und energieeffizienter und fördert zudem den Rasen und die Artenvielfalt auf dem Rasen durch die Funktion des Mulchens. Die Investition in einen Mähroboter ist also mit einem starken Mehrwert verbunden. Wie grundsätzlich bei komplexen Produkten sind für den Kauf diverse Kriterien zu beachten. Wir gehen diese Kaufkriterien der Reihe nach durch und unterstützen Sie bei Ihrer Kaufentscheidung.

Der Mährober sollte zum eigenen Garten passen

Mähroboter sind unterschiedlich groß und ihre Größe vermittelt bereits eine erste Orientierung, für welchen Garten er geeignet ist. Anhand der Kennzahlen des Produkts auf der Oberfläche ist dann klar, welche Gartengröße das Gerät meistern kann. Die meisten Mähroboter Tests nehmen dabei die Unterteilung zwischen Modellen bis zu einer Leistung von 500 qm, von 500 bis 1.000 qm und eine Rasenfläche über 1.000 qm vor. Theoretisch könnten sie zwar auch größere Rasenflächen angehen, müssten ihre Arbeit dabei allerdings mindestens einmal zum Aufladen unterbrechen.

Außerdem ist für die Kaufentscheidung wichtig, ob der eigene Garten eine Hanglage hat. Ist dies der Fall, dann sollten Käufer auf die Neigungsfähigkeit des Mähroboters achten. Auch diese wird auf dem Produkt angegeben. Die meisten Rähroboter schaffen es dabei problemlos, eine Hangneigung von 15 % zu bewältigen. Manche Modelle meistern sogar 35 % und die besten Modelle 50 % und mehr. Auch hier geleitet Sie wieder der Mähroboter Test sicher zum passenden Modell.

Die Vorgehensweise des Mähroboters

Ähnlich wie Saugroboter unterscheiden sich Mähroboter mit Blick auf die Vorgehensweise während des Mähens. Viele Roboter gehen nach Zufallsprinzip vor und orientieren sich dabei über Sensoren. Stoßen sie zum Beispiel auf ein Hindernis, wird ihnen dies durch Hindernissensoren angezeigt und sie ändern die Richtung. Andere Modelle wiederum gehen planmäßig vor. Entweder sie ziehen rechtwinklige Bahnen so wie dies Gärtner früher mit ihrem Rasenmäher gemacht haben oder sie ziehen beim Mähen ihre Kreise.

Experten bevorzugen eher die Zufalls- oder Spiralmethode, da sich durch die immer gleichen rechtwinkligen Bahnen mit der Zeit sichtbare Spuren im Rasen bemerkbar machen könnten. Wenn es im Garten mehrere Rasenflächen gibt, dann helfen Orientierungskabel weiter, die den Mähroboter von Rasen zu Rasen lotsen.

Wie die Begrenzungen festlegen?

Ein weiteres Unterscheidungskriterium bei Mährobotern liegt in der Begrenzung bzw. Festlegung der zu bearbeitenden Rasenfläche. Aktuell dominiert noch die Steuerung über Begrenzungskabel, die zwar einen gewissen Aufwand einfordern, aber dennoch die sicherere Variante sind. Hierbei werden die Kabel mithilfe von Heringen entweder entlang den Grenzen befestigt oder direkt unter die Erde vergraben. Die letztere Methode ist zwar arbeitsintensiver, hat aber ästhetische Vorteile. Allerdings werden auch Begrenzungskabel oberhalb der Bodenfläche mit der Zeit von den Pflanzen im Garten überwuchert und dadurch immer weniger sichtbar.

Fortschrittliche Modelle kommen schließlich ohne Begrenzungskabel aus. Sie orientieren sich über eine Rasenflächenerkennung. Wer sich für einen solchen Mähroboter entscheidet, sollte bedenken, dass beim Scannen des Rasens immer noch Fehler passieren können. Andererseits sollten einfache Gärten, das heißt solche mit einer klar definierten Rasenfläche und bei denen die Rasenflächen nicht gesplittet sind, durch diese Mähroboter zu bewältigen sein.

Laufzeit und Ladezeit

Die meisten Mähroboter verfügen über eine Ladestation. Hier empfehlen sich Modelle, die dazu fähig sind, die Ladestation selbstständig anzusteuern. Ansonsten müsste der Mähroboter bei leerem Tank immer zur Ladestation getragen werden. Gute Modelle haben sich bereits nach einer Stunde wieder aufgeladen. Die Laufzeit sollte wiederum deutlich über eine Stunde betragen.

Sicherheit und Kälteschutz

Ein guter Mähroboter sollte lange halten und nicht gestohlen werden. Regen ist dabei weniger ein Problem, wenn er über einen ausreichenden Wasserschutz verfügt und mithilfe des Regensensors bei Regen selbstständig seine Garage ansteuert. Gute Modelle sind sogar so wasserdicht, dass sie auch bei Regen unbeeindruckt ihre Arbeit fortsetzen. Eher gestalten sich Kälte und Schnee als Problem, weswegen es wichtig ist, den Rasenroboter vor allem in den kalten Winternächten in geheizten Räumlichkeiten unterzustellen.

Da ein Mähroboter bei Langfingern begehrt ist, ist der Diebstahlschutz entsprechend ausgeklügelt. Dies fängt an mit einem Pin-Code und einem Zeitschloss, da es bekanntlich sicherer ist, wenn das Passwort regelmäßig erneuert wird. Andere Modelle schlagen Alarm, wenn sie hochgehoben werden. Am sichersten ist schließlich ein Diebstahlschutz über eine GPS-Ortung. So weiß der Besitzer immer, wo sein Rasenroboter gerade ist, und kann im Fall aller Fälle die Polizei sicher zum Täter führen.